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THALHAMMER OUTDOOR LIVING
Überdachte Restaurantterrasse mit Pergola und Blick auf einen See

Eine Pergola, die den See nicht verstellt

Wie aus einer windigen Restaurantterrasse am Hallwilersee der bestplatzierte Tisch des Hauses wurde, ohne den Blick zu verbauen.

Von Tanja Thalhammer · 12. Mai 2026

Eine Pergola wirkt einfach. In Wahrheit entscheiden ein halbes Dutzend Konstruktionsdetails, ob sie auch nach zehn Wintern noch trocken hält. Hier sind die fünf, die wir bei jeder Anlage zuerst klären, bevor irgendetwas gezeichnet wird.

Es beginnt im Boden

Eine Pergola ohne saubere Verankerung ist eine teurere Markise. Wir setzen Fundamente, die zur Bodenklasse und zur Windlast der Region passen, vom Punktfundament im gewachsenen Garten bis zur chemisch verklebten Verankerung auf der bestehenden Terrasse. Wer hier spart, sieht es nicht heute, sondern beim ersten Föhnsturm.

Detailansicht der sichtbaren Verschraubung einer Anlehnpergola aus Aluminium

Detail einer Anlehnpergola in Birmenstorf: sichtbare Verschraubung auf Sicht.

Tragwerk auf Last gerechnet, nicht auf Pi mal Daumen

Aluminium- oder Stahlprofil: die Wahl folgt der Spannweite und der gewünschten Optik, nicht dem Geschmack. Wir rechnen jede Konstruktion auf die effektive Schneelast Ihrer Region und auf die Belastung, die ein Lamellendach oder Senkrechtmarkisen später dazubringen.

„Eine Pergola hält nicht ihre Pulverbeschichtung. Sie hält ihren Punkt im Detail.“

Uwe Thalhammer

Fünf Punkte, die wir vor dem Angebot klären

  1. 01

    Tragwerk

    Material, Profil und Spannweite, auf Schnee- und Windlast der Region gerechnet.

  2. 02

    Verankerung

    Punktfundament, chemische Verklebung oder Bodenhülse, abhängig vom Untergrund.

  3. 03

    Dachsystem

    Glas, Lamelle oder geschlossen, entscheidet über Lichtführung und Regenverhalten.

  4. 04

    Entwässerung

    Innenliegende Ablaufrinnen, sichtbar oder verdeckt, mit kontrolliertem Gefälle.

  5. 05

    Pflege & Nachrüstung

    Was nachträglich dazu passt: Beleuchtung, Heizstrahler, Seitenelemente, Screens.

Was nach dem Aufbau kommt

Nach der Montage testen wir Wasserführung, Bedienung und, bei Lamellen oder elektrischen Elementen, die Steuerung. Wir übergeben mit einem kurzen Walk-Through und einer Pflegekarte, die zwölf Wochen später automatisch zur ersten Kontrolle erinnert. Was wir bauen, soll auch in fünfzehn Jahren noch das tun, was es heute tut.

Aus realisierten Anlagen

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Pergola mit verglastem Schiebedach über einer Gartenterrasse bei Tageslicht
Anthrazitfarbene Pergola mit Lamellendach vor einem Wohnhaus Überdachte Restaurantterrasse mit Pergola in der Abenddämmerung

Drei Pergolen-Anlagen, an denen die fünf Punkte oben sichtbar werden, vom Detail bis zur Anlage im Kontext.

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